Am Sonntag morgen bin ich mit Selana und ihrer Freundin Melanie, die gerade zur Besuch ist nach Quito zum Mitad del Mundo gefahren. – mal etwas touristisches machen
Zuerst sind wir zur falschen Mitte gefahren, zu der Linie von der man frueher annahm, dass sie richtig ist. Dort haben wir uns nur das Denkmal angeschaut und sind dann wieder gegangen.
100 Meter weiter, an der richtigen Linie, liegt ein kleines Museum. Dort haben wir eine Fuehrung gemacht, bei der wir auch einige Experimente auf der Linie machen konnten.
Zum Beispiel durften wir versuchen ein Ei auf einen Nagel zu stellen, was nur Melanie schaffte. Dann zeigten sie uns wie das Wasser durch einen Abfluss fliesst. Waehrend es normalerweise zirkuliert beim Abfliessen, zieht es sich direkt auf der Linie gerade durch den Abfluss. Links von der Linie, dreht es sich links herum. Rechts von der Linie, rechts herum.
Dann mussten wir versuchen mit geschlossenen Augen auf der Linie zu laufen. Auch das erwies sich als schwierig, da man irgendwie das Gleichgewichtsgefuehl total verliert.
Danach mass der Guia mit einer Frau Kraefte. Er versuchte ihre Finger auseinander druecken. Sie stellte fest, dass sie auf der Linie wesentlich weniger Kraefte hat, als daneben.




Spaeter erzaehlte uns der Guia noch einiges ueber die alten Indigena- Traditionen und zeigte uns Schrumpfkoepfe.
Spaeter durfte sich jeder noch einen Eintrag in den Pass machen lassen, dass man beim Mitad del mundo gewesen ist.
Abends kam dann die Ueberraschung- oder eigentlich auch schon Morgens und Mittags
Morgens kehrte Sophia aus Peru zurueck, Mittags kam Sarah wieder und Abends meldete sich Alex eine Woche frueher als geplant zurueck.
Tag des Wiedersehens.
Abends war dann im Cielo Azul Haus ein grosser Videoabend mit Beamer und Leinwand. Wir schauten uns „Qué tan lejos“ an.